Anke Oxenfarth


Anke Oxenfarth, geb. 1968, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Medienberatung in Berlin und Frankreich. Bevor sie im Herbst 1999 zu oekom kam, sammelte sie praktische Erfahrungen in verschiedenen Zeitungs-, Fernseh- und Hörfunkredaktionen sowie in einer Kommunikationsagentur in der Schweiz. Seit 2002 ist sie in der Chefredaktion der Zeitschrift "politische ökologie". Seit 2011 leitet sie außerdem die Stabsstelle Nachhaltigkeit beim oekom verlag. Sie hat die Initiative "Green Publishing – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche" entwickelt und koordiniert. 

Bio oekom 

Die oekom – Gesellschaft für ökologische Kommunikation mbH wurde 1989 von Jacob Radloff in München gegründet. Seitdem hat sich oekom zum führenden Verlag für Nachhaltigkeitsthemen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Seine elf Zeitschriften, seine kontinuierlich wachsende Buchliste mit mehr als 70 Publikationen pro Jahr, seine zahlreichen Broschüren sowie seine Online-Medien bringen mehr als 2.500 Autor:innen, Kooperationspartner:innen und Promotor:innen aus allen gesellschaftlichen Gruppen zusammen. Mit seinem einzigartigen Netzwerk und seinem professionellen Team von mehr als 40 Mitarbeitern bündelt der Verlag fachliches Know-how und Potenzial, um nachhaltige Initiativen und Ideen zu realisieren. Seit 2011 berät eine Stabsstelle Nachhaltigkeit die Geschäftsführung. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Branche und wissenschaftlichen Einrichtungen Strategien für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln und seine Expertise mit anderen Stakeholdern zu teilen. 

Durch die Verbreitung von Informationen zum Nachhaltigen Publizieren übernimmt oekom die Rolle eines Multiplikators und hat 2011 die Initiative "Green Publishing – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche" gestartet. In diesem Rahmen führte oekom zwei Projekte in Kooperation mit dem ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Oekopol – Institut für Umweltstrategien sowie der Frankfurter Buchmesse durch. Beide Projekte wurden vom Bundesumweltministerium gefördert und finanziert. 

Das neue Umweltzeichen "Blauer Engel für nachhaltige Druckerzeugnisse" (RAL-UZ 195) ist das zentrale Ergebnis dieser Projekte. Damit ist es oekom gelungen, betriebswirtschaftliche Standards für den Schutz der Umwelt in der gesamten Medienbranche zu etablieren.