B2B Media Days 2022 – Kongress der Deutschen Fachpresse in Berlin

B2B MEDIA DAYS – KONGRESS DER DEUTSCHEN FACHPRESSE 

Fachmedienmacher:innen und B2B-Media-Expert:innen kommen
am 31. Mai 2022 zu den B2B Media Days 2022 – Kongress der Deutschen Fachpresse im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin zusammen. Gemeinsam diskutieren Sie die aktuellen Herausforderungen und Chancen der B2B-Medienbranche, erhalten Insights in spannende Business Cases und haben Gelegenheit, sich mit Branchenkolleg:innen und B2B-Partner:innen auszutauschen.

TRENDS

Wie entwickeln sich die Märkte, welche Produkte und Services haben Zukunftspotenzial, wie sehen neue Mitbewerber aus? Aus zahlreichen Vorträgen und persönlichen Gesprächen nehmen Sie die Trends mit, die für Ihr Unternehmen relevant sein werden – und erhalten zugleich einen Überblick darüber, wohin sich der Fachmedienmarkt entwickelt.

AUSTAUSCH

Innovative Ideen aus einer Vielzahl zufälliger Gespräche mitnehmen, gemeinsame Interessen und Fragestellungen diskutieren, neue Menschen und Mitstreiter kennenlernen – das alles bieten Ihnen die diesjährigen B2B Media Days in Berlin. Nutzen Sie diese Präsenzveranstaltung der Deutschen Fachpresse, um Ihr persönliches B2B-Netzwerk auszubauen!

INSPIRATION

Nehmen Sie neue Ideen und Inspirationen für Ihre tägliche Arbeit mit nach Hause. Der Blick auf andere Märkte, neue Managementmethoden und innovative Ansätze weitet den Horizont. Mit den Awards für die besten Fachmedien und Fachjournalist:innen des Jahres zeichnen wir die Besten der Branche aus und zeigen, wo Fachmedienmacher:innen stark sind.

LÖSUNGEN

Lernen Sie von Kolleg:innen und Marktpartnern, wie deren Kundenlösungen aussehen und wie sie internen Herausforderungen im Wandel begegnen. Gute Benchmarks sind wertvoll. In der begleitenden Dienstleisterausstellung gibt es umfassende Informationen zu Produkten und Services für Fachmedienanbieter.

TEILNEHMER:INNEN
Sie treffen Teilnehmer:innen u.a. aus folgenden Unternehmen auf den B2B Media Days 2022:

Alfons W. Gentner Verlag, altstoetter und team, Argestes Managementberatung, av-news, Avoxa-Mediengruppe Deutscher Apotheker, Bartholomäus & Cie., Beckmann Verlag, Bergmoser + Höller Verlag, Beuth Verlag, Bibliomed-Medizinische Verlagsgesellschaft, Börsenblatt. Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel, Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik), Büro Bardohn, Business Advertising, C. Maurer Fachmedien, Carl Hanser Verlag, cci Dialog, Cover Softwarelösungen, DataM-Services, DETAIL Business Information, Deutscher Apotheker Verlag, die media, digital publishing report, DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Disrupting Minds, doctronic, DoldeMedien Verlag, DuMont Mediengruppe, DVS Media, Fachmedien Otto Schmidt, F.A.Z. Business Media, FeuerTRUTZ Network, Freizeit Verlag, frevel & fey Software Systeme, Fritz Marketing Kommunikation, Georg Media, Georg Thieme Verlag, GRÜN NTX, hartliebpartner Executive Search, Haufe-Lexware, Haymarket Media, Heinze, Heise Medien, Hospitality Ne(x)twork, Hubert Burda Media, Hüthig & Pflaum Verlag, IBM iX, InterRed, IVW, Jobware, Karl Theodor Vogel Stiftung, Kirchner + Robrecht, Klopotek & Partner, knk Gruppe, Krammer Verlag Düsseldorf, Landwirtschaftsverlag, MANZ'sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, mediacampus frankfurt, Mediengruppe Oberfranken, mhp Verlag, Möller Pro Media, MVB, NWB Verlag, Orgazign Berlin Consulting, petra wyrwa CONSULT, Piano Software Inc., plenigo, PMG Presse-Monitor, Praktimedia, Presse Fachverlag, QUBUS media, Reguvis Fachmedien, RM Handelsmedien, Robert Krick Verlag, Schlütersche Fachmedien, Schweitzer Fachinfomationen, Springer Fachmedien München, STEINRÖDER . PUBLISHING CONSULTING, Sternefeld Medien, Sternwald Systems, tabmag, TeDo-Verlag, TOPOS Personalberatung, VDE Verlag, Verlag C.H. Beck, verlag moderne industrie, Verlag W. Sachon, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, vertriebsunion meynen, Vincentz Network, VKU Verlag, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft, Vogel Communications Group, Vulkan Verlag, WEKA MEDIA, Wiley-VCH, Wolters Kluwer Deutschland, Xpublisher, Zürichsee Werbe AG


NEWS

FACHPRESSE-STATISTIK 2021 ERSCHIENEN – FACHZEITSCHRIFTEN UNTER DRUCK

Fachmedienhäuser erwirtschaften Gesamtumsatz von 7,99 Milliarden Euro (+7,6%) / Printerlöse erneut rückläufig / Digital und Print nahezu gleichauf / Geschäftsbereich Events erholt sich

Die gravierendsten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Entwicklung der Fachmedienbranche konnten im zurückliegenden Jahr kompensiert werden. Der Gesamtumsatz steigt wieder, wobei Digitalumsätze eine immer gewichtigere Rolle im Erlösmix spielen. Dies zeigt die Fachpresse-Statistik 2021, die von der Deutschen Fachpresse im April vorgelegt wurde.

Den positiven Rückblick trüben aktuell aber die äußerst schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die gedruckte Fachzeitschrift.

„Wir beobachten schon seit längerer Zeit mit Sorge, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerade für gedruckte Fachzeitschriften extrem verschlechtern, ohne dass die Fachverlage hierauf Einfluss nehmen könnten. Wir fürchten, dass hier in der Konsequenz mittelfristig zahlreiche Titeleinstellungen drohen“, erläutert Holger Knapp, Sprecher der Deutschen Fachpresse. „Dabei werden die Printtitel bei Lesern und Werbetreibenden ungebrochen sehr geschätzt und sind Teil der informationellen Grundversorgung für berufliche Entscheider. Besonders kritisch sind die seit Jahren steigenden Pressepost-Entgelte, die aktuellen Preissteigerungen und mangelnden Verfügbarkeiten bei Papier sowie die generellen Preissteigerungen für Energie und weitere Rohstoffe. Wir brauchen deshalb dringend die von der Bundesregierung angekündigte diskriminierungsfreie Förderung der periodischen Presse, um zu verhindern, dass die Einstellung zahlreicher Titel das publizistische Fundament unserer Wissensgesellschaft nachhaltig beschädigt.“

Gesamtumsatz gestiegen

Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Fachmedienbranche einen Gesamtumsatz von 7,99 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 560 Millionen Euro beziehungsweise 7,6 Prozent. Mit gedruckten Zeitschriften und gedruckten Büchern wurden insgesamt 3,58 Milliarden Euro (2020: 3,59 Mrd. Euro) umgesetzt. Davon entfielen auf Fachzeitschriften 2,90 Milliarden Euro und auf Fachbücher 0,68 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 5.616 Fachzeitschriftentitel aufgelegt, das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geschätzte Jahresauflage betrug 566,7 Millionen Exemplare (- 1,7 %), der Anteil der E-Paper-Auflage an der Gesamtauflage lag bei geschätzten 11 Prozent.

Digital nun nahezu gleichauf mit Print

Mit einem Anteil von 44,8 Prozent (2020: 48,3 %) am gesamten Branchenumsatz sind gedruckte Fachzeitschriften und Fachbücher zwar weiterhin die wichtigste Erlösart für Fachmedienanbieter. Allerdings nur noch ganz knapp: Der Anteil der Digitalprodukte hat weiter zugelegt und ist auf nunmehr 43,8 Prozent (2020: 41,3 %) gestiegen. Bei den Digitalumsätzen konnte diesmal ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verbucht werden. Sie stiegen um 430 Millionen Euro auf 3,50 Milliarden Euro (+ 14 %), wovon rund 1,95 Milliarden Euro auf Vertriebserlöse fielen. Das Wachstum dieses Geschäftsfeldes lag damit in etwa wieder auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Printerlöse rückläufig

Erneut rückläufig waren dagegen die Erlöse aus Print mit einem Minus von 0,3 Prozent (2020: -7,6 %). Nahezu behaupten konnten sich zwar sowohl die Erlöse aus dem Fachzeitschriftenvertrieb (+ 1,51 Mrd. Euro) und die Werbeerlöse (1,35 Mrd. Euro), jedoch haben sich diese nach dem Rückgang um 15,4 Prozent im Vorjahr nicht wieder erholt.

Geschäftsbereich Events erholt sich wieder

Der durch die Pandemie bedingte Wegfall der physischen Events hatte das Eventgeschäft 2020 um mehr als die Hälfte einbrechen lassen. Dies sah in 2021 deutlich anders aus: Mit Veranstaltungen und Events generierten Fachmedienunternehmen im vergangenen Jahr 0,48 Milliarden Euro (+ 40,4 %). Allerdings liegen die Erlöse aus diesem Geschäftsfeld immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Jahr 2019 (0,70 Mrd. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz ist entsprechend des Wachstums wieder auf 6,0 Prozent gestiegen.

Wertschätzung für Fachinformationen

Die Fachmedienanbieter erwarten im laufenden Jahr einen gleichbleibenden (45%) oder erhöhten Personalbedarf (45%) und 61 Prozent planen das mobile Arbeiten auszuweiten. Über 80 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass 2022 der Themenbereich Nachhaltigkeit viel oder sehr viel an Bedeutung für die Geschäftstätigkeit gewinnen wird. Die Wertschätzung bei Leser:innen und Nutzer:innen für verlässliche Fachinformationen hat auch im zweiten Coronajahr weiter zugenommen. Über 50 Prozent der Fachmedienanbieter haben 2021 eine weiterhin gestiegene Wertschätzung für Fachinformationen beobachtet.

Hier gibt es die vollständigen Ergebnisse der Fachpresse-Statistik 2021 (PDF-Download)

Die Fachpresse Statistik 2021 beruht auf einer Marktschätzung und einer Online Befragung der Mitglieder der Deutschen Fachpresse im Zeitraum von Februar bis März 2022.