B2B Media Days by Deutsche Fachpresse

"Fast Forward": B2B Media Days 2026 | 21. Mai 2026 | Kulturbrauerei Berlin

Europas größter B2B-Medien-Kongress: Die B2B Media Days by Deutsche Fachpresse sind das Highlight-Event der Fachmedienanbieter. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen jährlich zusammen, um über aktuelle Trends und Entwicklungen und Business Cases zu diskutieren. 

Unter dem Motto Fast Forward richten die B2B Media Days in diesem Jahr den Blick konsequent nach vorn: auf relevante Zukunftsthemen, strategische Weichenstellungen und konkrete Learnings für Fachmedienunternehmen. Hochkarätige Keynotes, Diskussionen auf Augenhöhe, Best Practices und intensives Networking machen den Kongress um zentralen Branchentreff. Die differenzierten Programmpunkte und Sessions beleuchten verschiedene Aspekte relevanter Themen – so unterstützt der Kongress die Teilnehmenden dabei, sich noch erfolgreicher am Markt zu machen. 

Welche neuen Tools & Services können die B2B-Profis bei der Arbeit unterstützen? Im großzügigen Ausstellungsbereich können sich die Teilnehmenden über die neuestes Services der Branchendienstleister informieren. 
Der Abend steht ganz im Zeichen der Verleihung der Branchenawards “Fachmedium des Jahres” und “Fachjournalist:in des Jahres” der Deutschen Fachpresse und schließt mit der B2B Media Night.

 

Neu 2026: Warm-up Evening & B2B Media Days Workshops 
 

Neue Programmpunkte am Vorabend und Folgetag stärken in diesem Jahr den Austausch und den Praxisnutzen.

Beim Warm-up Evening am Vorabend (20. Mai) können Teilnehmende bei Getränken und Snacks bereits ankommen, erste Gespräche führen und Kontakte knüpfen. Ganz bewusst ohne festes Programm – dafür mit umso mehr Raum für persönlichen Austausch und entspanntes Networking.

Am Tag nach dem Kongress erweitern die B2B Media Days Workshops das Event um ein praxisnahes Deep-Dive-Format. Hier geht es gezielt in die Tiefe mit der intensiven Arbeit an ausgewählten Themen – hands-on, interaktiv und mit direktem Mehrwert für den Arbeitsalltag. Die Workshops sind separat und unabhängig buchbar.

 

 

 

Speakerinnen & Speaker 2026

Teilnehmerstimmen 2025

"Die B2B Media Days waren für mich eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich habe viele inspirierende Impulse zur digitalen Transformation mitgenommen und den offenen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt. Die Kombination aus Fachinput, Networking und einer angenehmen Atmosphäre – inklusive exzellentem Catering – macht den Kongress zu einem echten Mehrwert für die Branche."
Rebekka Meyer, Leitung Social Media und Digitale Medien, Verlagsanstalt Handwerk

“Die B2B Media Days 2025 boten eine inspirierende Plattform für den Austausch über aktuelle Herausforderungen und Chancen der Branche. Besonders die Einblicke in Best Cases und den Umgang anderer Verlage mit Themen wie künstlicher Intelligenz boten einen gewinnbringenden Mehrwert für alle Teilnehmer:innen.”
Michael Höcker, Mitglied der Geschäftsleitung, NWB Verlag

"Ich bin nach 2023 zum zweiten Mal bei den B2B Media Days – das Treffen ist fast schon familiär. Man kennt die Abläufe und trifft bekannte Gesichter. Für mich war wieder spannend und inspirierend zu sehen, wie andere Kolleginnen und Kollegen mit den Herausforderungen der sich rasant beschleunigenden technischen Entwicklungen umgehen – nicht nur im Hinblick auf die wachsende Rolle von KI, sondern auch im kreativen Umgang mit neuen Formaten und Themenfeldern."
Dr. Barbara Springer, Leitung Themenbereich Wundmanagement, mhp Verlag


NEWS

FACHPRESSE-STATISTIK 2021 ERSCHIENEN – FACHZEITSCHRIFTEN UNTER DRUCK

Fachmedienhäuser erwirtschaften Gesamtumsatz von 7,99 Milliarden Euro (+7,6%) / Printerlöse erneut rückläufig / Digital und Print nahezu gleichauf / Geschäftsbereich Events erholt sich

Die gravierendsten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Entwicklung der Fachmedienbranche konnten im zurückliegenden Jahr kompensiert werden. Der Gesamtumsatz steigt wieder, wobei Digitalumsätze eine immer gewichtigere Rolle im Erlösmix spielen. Dies zeigt die Fachpresse-Statistik 2021, die von der Deutschen Fachpresse im April vorgelegt wurde.

Den positiven Rückblick trüben aktuell aber die äußerst schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die gedruckte Fachzeitschrift.

„Wir beobachten schon seit längerer Zeit mit Sorge, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerade für gedruckte Fachzeitschriften extrem verschlechtern, ohne dass die Fachverlage hierauf Einfluss nehmen könnten. Wir fürchten, dass hier in der Konsequenz mittelfristig zahlreiche Titeleinstellungen drohen“, erläutert Holger Knapp, Sprecher der Deutschen Fachpresse. „Dabei werden die Printtitel bei Lesern und Werbetreibenden ungebrochen sehr geschätzt und sind Teil der informationellen Grundversorgung für berufliche Entscheider. Besonders kritisch sind die seit Jahren steigenden Pressepost-Entgelte, die aktuellen Preissteigerungen und mangelnden Verfügbarkeiten bei Papier sowie die generellen Preissteigerungen für Energie und weitere Rohstoffe. Wir brauchen deshalb dringend die von der Bundesregierung angekündigte diskriminierungsfreie Förderung der periodischen Presse, um zu verhindern, dass die Einstellung zahlreicher Titel das publizistische Fundament unserer Wissensgesellschaft nachhaltig beschädigt.“

Gesamtumsatz gestiegen

Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Fachmedienbranche einen Gesamtumsatz von 7,99 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 560 Millionen Euro beziehungsweise 7,6 Prozent. Mit gedruckten Zeitschriften und gedruckten Büchern wurden insgesamt 3,58 Milliarden Euro (2020: 3,59 Mrd. Euro) umgesetzt. Davon entfielen auf Fachzeitschriften 2,90 Milliarden Euro und auf Fachbücher 0,68 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 5.616 Fachzeitschriftentitel aufgelegt, das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die geschätzte Jahresauflage betrug 566,7 Millionen Exemplare (- 1,7 %), der Anteil der E-Paper-Auflage an der Gesamtauflage lag bei geschätzten 11 Prozent.

Digital nun nahezu gleichauf mit Print

Mit einem Anteil von 44,8 Prozent (2020: 48,3 %) am gesamten Branchenumsatz sind gedruckte Fachzeitschriften und Fachbücher zwar weiterhin die wichtigste Erlösart für Fachmedienanbieter. Allerdings nur noch ganz knapp: Der Anteil der Digitalprodukte hat weiter zugelegt und ist auf nunmehr 43,8 Prozent (2020: 41,3 %) gestiegen. Bei den Digitalumsätzen konnte diesmal ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verbucht werden. Sie stiegen um 430 Millionen Euro auf 3,50 Milliarden Euro (+ 14 %), wovon rund 1,95 Milliarden Euro auf Vertriebserlöse fielen. Das Wachstum dieses Geschäftsfeldes lag damit in etwa wieder auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Printerlöse rückläufig

Erneut rückläufig waren dagegen die Erlöse aus Print mit einem Minus von 0,3 Prozent (2020: -7,6 %). Nahezu behaupten konnten sich zwar sowohl die Erlöse aus dem Fachzeitschriftenvertrieb (+ 1,51 Mrd. Euro) und die Werbeerlöse (1,35 Mrd. Euro), jedoch haben sich diese nach dem Rückgang um 15,4 Prozent im Vorjahr nicht wieder erholt.

Geschäftsbereich Events erholt sich wieder

Der durch die Pandemie bedingte Wegfall der physischen Events hatte das Eventgeschäft 2020 um mehr als die Hälfte einbrechen lassen. Dies sah in 2021 deutlich anders aus: Mit Veranstaltungen und Events generierten Fachmedienunternehmen im vergangenen Jahr 0,48 Milliarden Euro (+ 40,4 %). Allerdings liegen die Erlöse aus diesem Geschäftsfeld immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Jahr 2019 (0,70 Mrd. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz ist entsprechend des Wachstums wieder auf 6,0 Prozent gestiegen.

Wertschätzung für Fachinformationen

Die Fachmedienanbieter erwarten im laufenden Jahr einen gleichbleibenden (45%) oder erhöhten Personalbedarf (45%) und 61 Prozent planen das mobile Arbeiten auszuweiten. Über 80 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass 2022 der Themenbereich Nachhaltigkeit viel oder sehr viel an Bedeutung für die Geschäftstätigkeit gewinnen wird. Die Wertschätzung bei Leser:innen und Nutzer:innen für verlässliche Fachinformationen hat auch im zweiten Coronajahr weiter zugenommen. Über 50 Prozent der Fachmedienanbieter haben 2021 eine weiterhin gestiegene Wertschätzung für Fachinformationen beobachtet.

Hier gibt es die vollständigen Ergebnisse der Fachpresse-Statistik 2021 (PDF-Download)

Die Fachpresse Statistik 2021 beruht auf einer Marktschätzung und einer Online Befragung der Mitglieder der Deutschen Fachpresse im Zeitraum von Februar bis März 2022.